15. Juni 2012

Yasuní-ITT in Ecuador – Ölförderung oder Erhalt des Naturerbes?

Kategorie: Naturschutz, Energie
Die Yasuni-ITT-Initiative ist eine international arbeitende Nichtregierungsorganisation (NGO) mit dem Ziel, die Emissionsreduktion durch die Nichtausbeutung fossiler Brennstoffe, den Schutz der Artenvielfalt und soziale Entwicklung im Yasuni-Nationalpark voranzutreiben.

Yasuní ist der Name eines Nationalparks im tropischen Regenwald von Ecuador in einer der artenreichsten Regionen des amerikanischen Kontinents. Zudem leben im Yasuní indigene Völker, die bisher kaum Kontakt zur Zivilisation hatten. Gleichzeitig gibt es in diesem Gebiet große Erdölreserven. Ecuador ist bereit, im Rahmen seiner Umweltinitiative Yasuní-ITT auf die Ausbeutung reicher Ölvorkommen unter dem Yasuní-Nationalpark dauerhaft zu verzichten.
Am Montag, den 18. Juni 2012, um 19:30 Uhr wird Dr. Holger Fischer (Universität Hohenheim) im Jubez am Kronenplatz in Karlsruhe die Naturschätze des Gebietes, die Idee der Initiative sowie die aktuelle politische Situation darstellen.

Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Initiative Weltwärts in Deutschland (WinD), die Aktion Partnerschaft Dritte Welt (APDW/Weltladen), der Ausschuss Gerechtigkeit, Frieden Bewahrung der Schöpfung der Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe sowie das Jubez laden zu dem etwa einstündigen Vortrag mit anschließender Diskussion ein.

Wie viel sind uns Arten- und Klimaschutz sowie der Respekt vor der Kultur indigener Völker wert? Wie ist die ecuadorianische Yasuní-ITT-Initiative zu bewerten? Welche Rolle können die deutsche Zivilgesellschaft sowie die Politik spielen? Diese Fragen sollen im Anschluss an den etwa einstündigen Vortrag diskutiert werden.

Der Eintritt ist frei.




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